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Aus der Tierklinik am Stadtwald Frankfurt,
Leitender Tierarzt Dr. med. vet. Roger Bührer
Computertomographie
Volker Hach
Was ist eine Computertomographie?
Bei der CT werden Röntgenbilder verschiedener Schichtungen vorgenommen
und mit Hilfe eines Computers in Schichtbilder überführt. Im Gegensatz
zum Röntgenbild gibt es keine Überlagerungseffekte und alle Punkte des
CT`s können eindeutig dreidimensional zugeordnet werden. Dadurch können
dreidimensionale Abbildungen von sämtlichen Körperorganen erstellt werden.
Auf diesen Schichten sind Details bis zu einem Millimeter Größe zu erkennen,
was zur Erkennung verschiedener Krankheiten im Frühstadium von großer
Wichtigkeit ist.
Anwendungsgebiete:
Die Computertomographie eignet sich hervorragend zur Untersuchung
und Darstellung von Knochen (Tumoren, Abszesse, Zysten, degenerative Veränderungen),
Gehirn (Blutungen, Ödeme, Tumoren, Schlaganfall) Rückenmark und Wirbelsäule
(Bandscheibenvorfälle). Einen großen Informationsgewinn haben aber auch
Untersuchungen von Lunge, Herz sowie sämtlichen Organen des Bauchraumes
(Milz, Leber, Bauchspeicheldrüse und Niere).
Wie läuft die Untersuchung ab?
Das Tier wird auf einem fahrbaren Tisch in die kreisrunde Abtastöffnung
des quaderähnlichen Gerätes geschoben. Der Tisch bewegt sich je nach gewünschtem
Untersuchungsgebiet langsam durch die Öffnung des Gerätes. Die Qualität
der Bilder wird um so besser, je ruhiger der Patient während der Untersuchung
liegt. Aus diesem Grund ist eine Sedation des Tieres notwendig. Die Inhalationsnarkose
gestattet uns, die Menge des zu verabreichenden Narkosegases optimal zu
bestimmen, damit die Sedation nur für die Zeit der CT-Untersuchung anhält.
Das Tier ist kurze Zeit danach wieder vollständig bei Bewusstsein. Ist
die Untersuchung gefährlich oder schmerzhaft? Eine CT-Untersuchung verursacht
keine Schmerzen. Die Strahlendosis ist ungefährlich. Man müsste extrem
viele Aufnahmen von einer Struktur machen, bevor es zu einer Schädigung
von Körperzellen käme. Wie werden die CT-Aufnahmen ausgewertet? Eine CT-Aufnahme
zeigte mehrere hundert verschiedene Schwärzungs-Abstufungen zwischen Knochen
und Weichteilen. In der Humanmedizin befassen sich ausgebildete Spezialisten
seit den 70er Jahren mit der Interpretation der Bilder. Entsprechend ist
die Erfahrung in der Humanmedizin weitaus größer als in der Tiermedizin.
Wir haben zur Befundung der Ergebnisse ein Spezialistenteam von Radiologen
zur Verfügung, die sich seit vielen Jahren mit der CT intensiv beschäftigen.
Damit können wir uns einer hochwertig qualitativen Diagnostik sicher sein.
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