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Aus der Tierklinik am Stadtwald Frankfurt,
Leitender Tierarzt Dr. med. vet. Roger Bührer
Diskospondylitis beim Hund
Volker Hach
Bei der Diskospondylitis handelt es sich meist um eine bakterielle Infektion
des Zwischenwirbelbereiches im Bereich der Bandscheiben.
Ursachen und Vorkommen:
Häufigste Ursachen sind mit dem Blut sich ausbreitende Bakterien,
die von einem primären Herd abstammen (Harnwegs- oder Hautinfektionen).
Diese Krankheit tritt vorzugsweise bei jungen bis erwachsenen Hunderassen
aus.
Symptome:
Die Symptome sind abhängig von Grad und der Lokalisation der Veränderung.
Sie reichen von leichten Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule bis
zu schweren Gliedmaßenlähmungen. Das Ausmaß der Rückenmarkskompression
ist für die Schwere der Symptome verantwortlich.
Diagnose:
Klinische Untersuchung, Röntgenaufnahmen (Kontrastmitteluntersuchung)
sowie die Computertomographie ergeben die Absicherung der Diagnose. Zu
Beginn der Krankheit erkennt man eine Verengung des Zwischenwirbelbereiches
(Intervertebralspalten), im fortgeschrittenem Stadium kann es zu Knochenauflösungen
kommen.
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| Abb. 1 Röntgenbild der Wirbelsäule ohne Befund |
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Abb. 2 Computertomographie
deutliche Auflösung |
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Abb. 3 Röntgenbild der Wirbelsäule:
Zwischenwirbelraum kollabiert |
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Abb. 4 CT: Hochgradige
Knochenauflösungen |
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Therapie:
Die Therapie erfolgt zunächst mit Verabreichung eines Antibiotikums
über 4-12 Wochen. Zusätzlich werden Analgetika gegen die Schmerzen
gegeben. Bei Nicht-Ansprechen der konservativen Therapie wird eine Operation
empfohlen.
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